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Leistungsdetail

Feuchtigkeitsisolierung

Feuchtigkeitsisolierungen werden passend zu Untergrund, Nutzung und Bauphase eingeplant. Sie schützen den Estrich vor aufsteigender Feuchtigkeit und sichern Folgegewerke ab.

Feuchtigkeit im Untergrund ist eine der häufigsten Ursachen für Schäden an Estrich und Bodenbelag. Aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich, Restfeuchte im Unterlagebeton oder Feuchtigkeit aus dem Bauprozess können den Estrich schädigen, Schimmelbildung begünstigen und den Bodenbelag zerstören. Eine sorgfältig geplante Feuchtigkeitsisolierung ist deshalb kein Mehraufwand, sondern Schadensvorsorge.

Je nach Situation setzen wir unterschiedliche Systeme ein: PE-Folie als einfache Trennschicht bei normalem Restfeuchtegehalt, Bitumenbahnen für dauerhaft erdberührende Flächen oder reaktive Sperrschichten (Epoxid-Feuchtigkeitssperren) bei erhöhtem Feuchtedruck. Die Wahl des richtigen Systems hängt von der Feuchtemessung am Unterlagebeton und der geplanten Nutzung ab.

Wir führen vor dem Verlegen eine Feuchtemessung durch (CM-Methode oder Darr-Probe) und dokumentieren das Ergebnis. Wenn die Messwerte eine zusätzliche Sperrschicht erfordern, sprechen wir das vor der Ausführung mit Ihnen ab – damit keine überraschenden Mehrkosten entstehen. In unserem Einsatzgebiet (Bad Ditzenbach, Göppingen, Geislingen, Ulm) kennen wir die typischen Untergrundbedingungen und planen entsprechend.

Vorteile & Eigenschaften

  • Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit und Untergrundfeuchte
  • Feuchtemessung (CM-Methode) vor dem Einbau
  • Passende Systemwahl: PE-Folie, Bitumenbahn oder Epoxid-Sperre
  • Dokumentation der Messwerte und eingesetzten Materialien
  • Schützt Folgegewerke (Bodenbelag, Parkett, LVT)

Technische Kenndaten

Messmethode
CM-Methode oder Darr-Probe
System bei Normal-Feuchte
PE-Folie 0,2 mm als Trennschicht
System bei erhöhter Feuchte
Bitumenbahn oder Epoxid-Feuchtigkeitssperre
Norm
DIN 18560, WTA-Merkblatt
Dokumentation
Messwertprotokoll bei Übergabe